Ausgangslage und Ziele
Im Zentrum des Projekts steht eine zentrale Frage unserer Zeit: Wie kann gesundes, bezahlbares und sozial gerechtes Wohnen im Bestand gelingen?
Auf Grundlage des sich in der anwendungsorientierten Stadtforschung etablierenden Ansatzes der Urban Health (WHO 2022) hat das Projekt zum Ziel, mit Fallstudien modellhafte und integrierte Strategien für die gesunde Transformation bestehenden Wohnraums zu entwickeln. Besonderes Augenmerk liegt auf der Preisgestaltung und Tragbarkeit des transformierten Wohnraums für einkommensschwächere Haushalte sowie auf der Sozialverträglichkeit des Transformationsprozesses. Denn Wohnraum ist ein wichtiger Faktor, durch den gesundheitliche Ungleichheiten entstehen und über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben (Swope 2019). Das Projekt eruiert, wie der Bestand so weiterentwickelt werden kann, dass er gesundheitsfördernd, sozial durchmischt und wirtschaftlich tragfähig bleibt und gleichzeitig zur Wohnraumschaffung und verträglichen Verdichtung beiträgt.
Auf Grundlage des sich in der anwendungsorientierten Stadtforschung etablierenden Ansatzes der Urban Health (WHO 2022) hat das Projekt zum Ziel, mit Fallstudien modellhafte und integrierte Strategien für die gesunde Transformation bestehenden Wohnraums zu entwickeln. Besonderes Augenmerk liegt auf der Preisgestaltung und Tragbarkeit des transformierten Wohnraums für einkommensschwächere Haushalte sowie auf der Sozialverträglichkeit des Transformationsprozesses. Denn Wohnraum ist ein wichtiger Faktor, durch den gesundheitliche Ungleichheiten entstehen und über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben (Swope 2019). Das Projekt eruiert, wie der Bestand so weiterentwickelt werden kann, dass er gesundheitsfördernd, sozial durchmischt und wirtschaftlich tragfähig bleibt und gleichzeitig zur Wohnraumschaffung und verträglichen Verdichtung beiträgt.
Vorgehen und angestrebte Ergebnisse
In voraussichtlich drei Fallstudien werden typische Nachkriegssiedlungen aus den 1950er- bis 1980er-Jahren, insbesondere in privatem Besitz, untersucht. Diese dominieren den Mietwohnungsbestand und weisen einen erheblichen Erneuerungsbedarf auf. Methodisch basiert das Projekt auf der systemischen Verknüpfung von Gesundheit, Wohnen und Wohnumfeld, wodurch ganzheitliche Strategien entwickelt und neue Handlungsfelder erschlossen werden sollen, die auf verschiedenen Ebenen Wirkung entfalten und unterschiedliche Akteur*innen des Wohnungsbaus und darüber hinaus, ansprechen. Im Fokus stehen Lösungsbeiträge zur Implementierung der Erkenntnisse sowie zur Entwicklung anschlussfähiger Strukturen in Politiken und Instrumente. Dazu wird direkt an die laufende Revision der baurechtlichen Grundordnung (BGO-Revision) der Stadt Bern sowie an Massnahmen der städtischen Wohnstrategie und der Energie- und Klimastrategie angeknüpft, um einen Wissenstransfer mit grösstmöglicher Hebelwirkung zu ermöglichen.
Projektorganisation im Wohnlabor
Das Wohnlabor bildet das zentrale organisatorische und methodische Rückgrat des Projekts und fungiert als kooperatives Arbeits- und
Austauschformat. Als kontinuierlicher Dialograum verbindet es kollaborative Stadtforschung und Stadtpraxis, indem qualitative und
quantitative Ansätze, forschendes Entwerfen sowie verwaltungsbezogene Umsetzungen iterativ erprobt, diskutiert, geschärft und in den Fallstudien zusammengeführt werden. Gleichzeitig dient es als Aushandlungs- und Entwicklungsplattform für komplexe Stadtentwicklungsprozesse. Als dynamisches Gefäss, geprägt durch direkte persönliche Kommunikation und geringen bürokratischen Aufwand, ermöglicht es eine effiziente und innovationsfördernde Zusammenarbeitskultur im Umgang mit hoher Komplexität. Inspiriert von Reallabor-Ansätzen schafft das Wohnlabor Experimentierräume für alle Projektbeteiligten, in denen Silodenken überwunden und intersektorale Innovationen ermöglicht werden.
Austauschformat. Als kontinuierlicher Dialograum verbindet es kollaborative Stadtforschung und Stadtpraxis, indem qualitative und
quantitative Ansätze, forschendes Entwerfen sowie verwaltungsbezogene Umsetzungen iterativ erprobt, diskutiert, geschärft und in den Fallstudien zusammengeführt werden. Gleichzeitig dient es als Aushandlungs- und Entwicklungsplattform für komplexe Stadtentwicklungsprozesse. Als dynamisches Gefäss, geprägt durch direkte persönliche Kommunikation und geringen bürokratischen Aufwand, ermöglicht es eine effiziente und innovationsfördernde Zusammenarbeitskultur im Umgang mit hoher Komplexität. Inspiriert von Reallabor-Ansätzen schafft das Wohnlabor Experimentierräume für alle Projektbeteiligten, in denen Silodenken überwunden und intersektorale Innovationen ermöglicht werden.